Wandern

Hier finden Sie eine Übersichtskarte der Region. Ausflugstipps gefällig? Der online-Tourenfinder des Tourismusverbandes Sächsische Schweiz hält Routenvorschläge mit Karten zum Ausdrucken bereit.

Ob Sie nun an einer geführten Wanderung teilnehmen (Aktuelle Veranstaltungen finden Sie in unserem Kalender), sich von einem Nationalparkführer den Weg weisen lassen oder auf eigene Faust verschiedenste Ausflugsziele erkunden – das sollten Sie wissen:

Der Nationalpark ist zugleich Ruheraum der Natur und Erholungsraum für den Menschen, in dem man weitgehend unberührte Natur erleben kann: Wandern Sie auf über 400 km markierten und meist gut ausgebauten Wegen, die sich teils auch für einfache Spaziergänge eignen. Im gesamten Gebiet besteht Wegegebot, in der Kernzone dürfen Besucher ausschließlich gekennzeichnete Wege nutzen. Wie Sie sich zurechtfinden, sehen Sie an den folgenden Markierungen.

Für den Nationalpark existiert eine Wegekonzeption, die unter anderem beschreibt, welche Wege begangen werden können. Folgendes Protokoll stellen wir zur Ansicht und zum Herunterladen bereit: AG Wegekonzeption April 2016.

Bitte beachten Sie für eventuelle Instandhaltungsmaßnahmen an Wegen auch unseren Wegeservice.

blau rot grün gelb blauer Punkt roter Punkt grüner Punkt gelber Punkt

Jede Farbe hat eine Bedeutung: Blau steht für überregionale, rot für regionale und grün sowie gelb für örtliche Wanderwege. Außerdem können Sie auf folgende Sondermarkierungen im Nationalparkgebiet treffen:

    grüner Diagonal

 

Lehrpfad mit speziellen Informationstafeln (z.B. Flößersteig durch das Kirnitzschtal)

    E3

 
Europäischer Fernwanderweg E3 (Atlantik – Ardennen – Erzgebirge – Karpaten – Schwarzes Meer)

    M

Malerweg – 112 km auf den Spuren der Romantiker durch die Sächsisch-Böhmische Schweiz; der Malerweg basiert auf der historischen Standardroute vom Anfang des 19. Jahrhunderts

Darüber hinaus gibt es im Nationalpark 16 km Bergpfade, die mit einem grünen Dreieck auf grauem Grund markiert sind. Aufgrund der erforderlichen Trittsicherheit eignen sie sich nur für versierte Bergwanderer.

    grün Dreieck Bergpfad (meist schwieriger, Trittsicherheit erforderlich)

Um die Klettergipfel im Nationalpark für Bergsteiger zugänglich zu machen, sind spezielle Zugangspfade zu den Kletterfelsen durch Sondermarkierungen im Gelände gekennzeichnet:

    schwarz Dreieck
Kletterzugang:
Zugangspfad zu Kletterfelsen (hier erfolgt keinerlei zusätzliche Wege- oder Verkehrssicherung)
    zu Kein Zugang – Weg zum Schutz der Natur gesperrt

Alle Wegweiser, Hinweisschilder und Informationstafeln im Nationalpark werden durch die Nationalparkverwaltung finanziert, logistisch erfasst, bei Beschädigungen ausgewechselt und gepflegt – ein Beitrag für unsere Gäste zur besseren Orientierung im Gelände.

Früher und heute

Seit mehr als zweihundert Jahren wandern Menschen im Elbsandsteingebirge. Einst entdeckten die Maler der Romantik die Sächsische Schweiz, dies war der Beginn der umfassenden touristischen Erschließung einer Landschaft, die bis dahin kaum zugänglich war. Ausflüge und Wanderungen in und durch die Sächsisch-Böhmische Schweiz kamen in Mode. Von nun an bestimmten sie den Fremdenverkehr; es entwickelte sich ein selbständiger Wirtschaftszweig, von dem mehr und mehr Einwohner lebten. Oder sie besserten damit ihre spärlichen Einkünfte ein wenig auf. Ortskundige Fremdenführer nahmen die Wanderer mit auf Felsen und zu Aussichten. Pensionen für die sogenannten „Sommerfrischler“ entstanden und Gasthäuser schenkten dem Wandernden nach anstrengender Tour ein kühles Bier aus. – Und heute? Noch immer wandern Menschen weitestgehend auf dem damaligen Wegenetz. Nur anders…. Selbst Fremdenführer gibt es noch! Sie begleiten den Wanderer, teilen ihr unerschöpfliches Wissen über das Elbsandsteingebirge und dessen Pfade, zeigen Ihnen Interessantes und Verborgenes zu Fauna, Flora und Geologie in unseren Felsen.

Im Detail: Geschichte der touristischen Erschließung