Begriff Elbsandsteingebirge

Das Gebiet der Sächsisch-Böhmischen Schweiz bedeckt eine Fläche von mehr als 800 km². Es bildet weder naturräumlich, geologisch, ethnographisch noch historisch eine Einheit. Vielmehr entwickelte es sich zu einem „Reisegebiet, dessen Grenzen durch Gewöhnung bestimmt worden sind“ (MEICHE 1911). Der eher naturwissenschaftlich geprägte Begriff „Elbsandsteingebirge / Labské pískovce“ hingegen umfasst ein kleineres, im Wesentlichen geologisch abgegrenztes Gebiet, das trotz naturräumlicher Abgrenzung heterogen ist. In den letzten Jahrzehnten hat – durch die Ausweisung der beiden Landschaftsschutzgebiete – der Begriff Sächsische Schweiz eine Einengung, das LSG Labské pískovce durch diese Grenzfixierung eine Erweiterung erfahren. Dies wird noch dadurch verkompliziert, dass das LSG auf tschechischer Seite den Namen Labské pískovce = Elbsandsteine trägt. Dies umfasst jedoch ähnlich wie die Sächsische Schweiz ein wesentlich breiteres Gebiet als nur das Sandsteingebirge. Es gilt also, beide Begriffe – „Elbsandsteingebirge“ und „Sächsisch-Böhmische Schweiz“ – nicht zu verwechseln.

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