22.08.2014: Internationales Jugendcamp im Nationalpark schafft Freundschaften

22.08.2014: Natur, Kreativität, Abenteuer, Klettern, Fledermäuse, leckeres Essen, deutsche und tschechische Sprache und Freundschaft – das prägte diese Woche das Zusammenleben von 32 Jugendlichen aus zwei deutschen drei tschechischen und einem österreichischen Nationalpark in dieser Woche im Nationalpark Sächsische Schweiz. Bereits zum fünfzehnten Mal veranstalten sechs jeweils benachbarte Nationalparkverwaltungen aus Deutschland, Tschechien und seit drei Jahren aus Österreich das Internationale Jugendcamp.

Die Herausforderung für die Spezialisten für Umweltbildung ist es, für die Jugendlichen über die Sprachbarrieren hinweg ein Programm zu gestalten, dass alle gleichermaßen begeistert und die Gruppen aus den einzelnen Nationalparks zusammenwachsen läßt.

Bei der Ökorallye wurden Sprachgrenzen sehr schnell überbrückt.

Bei der Ökorallye wurden Sprachgrenzen sehr schnell überbrückt./ Foto: Margitta Jendrzejewski

Intensive Naturerfahrung, gemeinsame Herausforderungen und das Fördern der individuellen Stärken unterstützt das Zusammenwachsen der Gruppe und das Leben im Camp auf dem Permahof Hohburkersdorf. So ist es auch in diesem Jahr wieder gelungen, Unterschiede aus Sprache, kleineren Altersdifferenzen und Schulbildung zu überwinden und der Abschied von den frisch gewonnen Freunden wird wieder sehr schwer.

Sie haben gemeinsam Fledermäuse erlebt und anhand der Laute bestimmt, sind am Sandstein geklettert, haben sich als besondere Herausforderung ein Theaterstück in der jeweils anderen Sprache ausgedacht und aufgeführt und das Ganze in einem computeranimierten Comic festgehalten. So hatte jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer die Möglichkeit seine besonderen Fähigkeiten zu zeigen. Intensiv und spannend war selbst für André, Franz, Jennifer, Jolanda, Lucca und Sarah aus der Sächsischen Schweiz die Wanderung mit dem erfahrenen Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung Frank Rainer Richter.

Für den Nationalpark Sächsische Schweiz hat Margitta Jendrzejewski das Camp vorbereitet: „Der doch sehr große Aufwand zur Organisation des Camps hat sich in jedem Fall gelohnt! Man spürt jeden Tag mehr, dass die Jugendlichen tatsächlich Spaß am interkulturellen Lernen haben. Draußen in der Natur arbeiten die gemischten Gruppen bei Kooperationsspielen zusammen und da sind nach anfänglichen Sprach- und Kontaktproblemen plötzlich keine Barrieren mehr zu hoch oder Herausforderungen zu groß. Laufspiele oder lustige Sprachkurse locken die Jugendlichen aus ihren Reserven und da wird mit vollem Einsatz gesprintet oder gar Theater gespielt.“

Seit 1999 besteht die Tradition des internationalen Jugendcamps der sechs Nationalparkregionen Sächsische und Böhmische Schweiz, Bayerischer und Böhmerwald sowie Thayatal und Podyjí. Die Ehre, Gastgeber zu sein, wechselt dabei jedes Jahr. In diesem Jahr gestaltete die Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz mit intensiver Unterstützung des Vereins Uni im Grünen das Camp aus. Finanziell förderten vor allem der Deutsch-tschechische Zukunftsfonds und der Förderverein „Freunde des Nationalparks Sächsische Schweiz“ e.V. das Camp.

Diese Webseite verwendet Cookies, um Besucherzugriffe statistisch auszuwerten. Wenn Sie diese Webseite weiterhin besuchen, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen