bunte Menschenmenge

21. Naturmarkt Sächsische Schweiz am Sonntag: Tradition mit Zukunft

bunte Menschenmenge

Buntes Treiben, gute Stimmung und regionale Produkte aus der Nationalparkregion Sächsische Schweiz verspricht der 21. Naturmarkt am kommenden Sonntag in Stadt Wehlen. / Foto: Archiv Nationalparkverwaltung, J. Weber

01.09.2017:

Am kommenden Sonntag, den dritten September, ist es wieder soweit: Von 9:00 bis 18:30 Uhr lockt der älteste Naturmarkt in der Nationalparkregion seine Gäste auf den wunderschönen Marktplatz vor der Radfahrerkirche in Stadt Wehlen.

Hochwertiges, leckeres Essen und Trinken, Blumenschmuck, Handwerksprodukte und sehr gute Live-Musik – alles wie immer garantiert aus unserer Region – machen den Reiz dieses Festes aus. Erntedankgottesdienst, Nationalpark-Konzert und Führungen an die besonderen Orte in und um Stadt Wehlen sorgen für Besinnlichkeit oder spannende Informationen.

Geliebte Tradition sind die Auftritte der Elb Meadow Ramblers sowie ab 17:30 Uhr der Stargäste des Thomas Stelzer Trios.

Aufgrund von Bauarbeiten gibt es in diesem Jahr besonders wenige Parkmöglichkeiten. S-Bahn und Fahrrad sind wieder die erste Wahl der Anreise – kein Problem, denn das Wetter wird schön und der Elbradweg bietet beste Bedingungen!

Programmliste

Das Programm am Sonntag – zum Vergrößern einfach anklicken.

Der Parkplatz in Dorf Wehlen ist die letzte Parkmöglichkeit. Von dort fährt der Pendelbus.

Anfang 1997 startete die Nationalparkverwaltung mit der Idee, die Erzeugung und Vermarktung regionaler Produkte in der Sächsischen Schweiz zu fördern. Bewusstsein und Wertschätzung für gute Produkte von hier sollten mit einem Regionalmarkt im Herbst gefördert werden.

Schnell stand fest, in Stadt Wehlen an der Elbe ist der dafür am besten geeignete Marktplatz der Region. Im gleichen Jahr standen die ersten 20 Stände. Die langjährige Zusammenarbeit mit der Wehlener Verwaltung, den Bürgern, Vereinen und Unternehmen ist hervorzuheben. Die Organisatoren von vor 21 Jahren sind es heute noch, die dieses Fest vorbereiten. Nur dank dieser Teamarbeit ist die Nationalparkverwaltung in der Lage, den Naturmarkt zu organisieren.

14 Standbetreiber sind nach wie vor dabei. Inzwischen gibt es echte Platzsorgen, denn auch am Sonntag werden sich wieder 60 Stände auf dem gepflasterten Platz vor der Radfahrerkirche drängeln.

Es gab kein Jahr, in dem der Naturmarkt nicht organisiert wurde. Sogar nach den zwei verheerenden Elbefluten 2002 und 2013 schufen die Organisatoren gewissermaßen ein Hoffnungszeichen für Stadt Wehlen. Die bunten Markstände vor den Fassaden mit abgeschlagenem Putz waren eine wichtige Abwechslung.

Der Naturmarkt hat dazu beigetragen, dass „Regional-denken“ in der Nationalparkregion hoffähig geworden ist. Die Hersteller der Region mit dem Landschaf(f)t Zukunft e.V. haben sich für das Siegel „Gutes von Hier“ und eine exzellente Datenbank stark gemacht. Es gibt Abo-Kisten, Bioläden, Milchtankstellen und kulinarische Wochen im Frühjahr und im Herbst. Es sind Netzwerke entstanden, aus denen die Produkte der Landschaft in den Küchen der Gastronomie angekommen sind. Die Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz wird dies weiter unterstützen.