GIS-Preis

Nationalpark erhält Auszeichnung für innovative Jugendbildung

Im März 2011 wurde der Nationalparkverwaltung beim achten sächsischen GIS-Forum im Kongresszentrum Dresden eine besondere Auszeichnung für ein innovatives Bildungsprogramm für Jugendliche verliehen. Den Preis hatte die Vereinigung für Geo-Daten-Infrastruktur Sachsen ausgelobt. Die Nationalparkverwaltung setzte den mit 1.000 EURO dotierten Preis wieder in der Umweltbildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen der Sächsischen Schweiz ein. „GIS“ steht für digitale Geoinformationssysteme.

In Zusammenarbeit mit der Leipziger Niederlassung der Firma ESRI, die Geoinformationssysteme entwickelt, hatte die Nationalparkverwaltung ein einwöchiges Bildungsprogramm für Jugendliche erarbeitet. Dabei wurden Jugendliche mit Nationalparkthemen an die Computertechnik herangeführt. Bei den davor durchgeführten drei Jugendcamps konnte auf diese Weise eine Bauminventur bewerkstelligt und eine interaktive Karte für Radtouristen im Nationalpark mit naturkundlichen und historischen Informationen erarbeitet werden. In den folgenden Jahren fanden und finden weitere solcher Jugendcamps im Nationalpark statt (siehe ESRI-Sommercamps).

Mit Geodaten kommen nicht nur Nutzer von Navigationssystemen und GPS-Handys in Kontakt. Vielmehr sind digitale Daten über die Beschaffenheit der Erdoberfläche, der darüber liegenden Luftschichten, Vegetation, Boden bis hin zu Kanalisationen heute die Grundlage für nahezu alle Planungen im Außenbereich. Deren vielschichtige Bearbeitungsmöglichkeiten bieten für sehr viele Wirtschaftsbereiche eine wichtige Arbeitsgrundlage. Ein computergestütztes Geoinformationssystem, das zudem grenzüberschreitend ausgerichtet ist, ist seit Jahren auch festes Arbeitsmittel in der Nationalparkverwaltung.

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