15.01.2008 Vandalismus im Nationalpark

Nationalparkverwaltung bittet Bevölkerung um Mithilfe -
Vandalismus nimmt auch in Sachsens strengstem Schutzgebiet immer stärker zu
zerstörte Jagdeinrichtung im  Nationalpark 2008

Hinterhermsdorf: In den Nachmittag- oder Abendstunden des 13.01.2008 haben Unbekannte bei Hinterhermsdorf eine Spur der Verwüstung durch einen der schönsten Teile des Nationalparks gezogen. Im Bereich der Rabensteine an der Kirnitzsch zersägten sie eine beliebte Wanderhütte und stießen sie um. Sie brachen in einen Bauwagen der Waldarbeiter ein und demolierten ihn erheblich. Ein teures Forstgerät eines privaten Forstunternehmers wurde zerkratzt und mit Farbe besprüht. Zahlreiche Wegweiser wurden beschmiert. Der Schaden lässt sich noch nicht genau beziffern, doch dürfte er mehrere Tausend Euro erreichen.

Die Nationalparkverwaltung hat unverzüglich Anzeige gegen Unbekannt gestellt. Leider ist es nicht der erste Fall, dass öffentliche und private Einrichtungen nicht nur in den Städten und Dörfern, sondern nun auch im Nationalpark zerstört werden. Die Nationalparkverwaltung bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Wer am vergangenen Sonntag entsprechende Beobachtungen bei Hinterhermsdorf im Bereich der sogenannten Hollstraße und den Kirnitzschwiesen gemacht hat, sollte diese bitte der nächsten Polizeidienststelle oder der Nationalparkverwaltungt melden. Nationalparksprecher Hanspeter Mayr: „Es sollten alle mithelfen, solche Zerstörungen ob in den Städten und Gemeinden oder im Nationalpark zu vermeiden.“


Kontakt:

Staatsbetrieb Sachsenforst, Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz
Hanspeter Mayr, Pressesprecher, V.i.S.d.P.
An der Elbe 4; 01814 Bad Schandau
Tel:  (035022) 900-615  |  Fax: (035022) 900-666  |  Mobil: (0173) 3796-503
E-Mail: hanspeter.mayr@smul.sachsen.de
www.nationalpark-saechsische-schweiz.de/scripts/presse/

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Date: 2009-10-15 10:58