Naturerbe bewahren
Nationalparks
Nationalparke schützen Naturlandschaften, indem sie die Eigengesetzlichkeit der Natur bewahren und Rückzugsgebiete für wildlebende, zum Teil bedrohte Pflanzen und Tiere schaffen. Deshalb sind sie unverzichtbar für die biologische Vielfalt und den Artenreichtum unserer Erde. Heute gibt es weltweit in rund 120 Ländern mehr als 2.200
Nationalparke. In Europa sind in über 20 Ländern mehr als 300 Gebiete
als Nationalpark geschützt. In Deutschland erfüllen 14 Nationalparke den Auftrag das Welt-Natur-Erbe zu bewahren:
- Nationalpark Bayerischer Wald (1970 - Bayern)
"Grenzenlose Waldwildnis"
- Nationalpark Berchtesgaden (1978 - Bayern)
"Gipfel am Himmel"
- Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer
(1985 - Schleswig - Holstein)
"Meeresgrund trifft Horizont"
- Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer (1986 - Niedersachsen)
"Meeresgrund trifft Horizont"
- Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer (1990 - Hamburg)
"Meeresgrund trifft Horizont"
- Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft (1990 - Mecklenburg - Vorpommern)
"Bodden - Lagunen der Ostsee"
- Nationalpark Jasmund (1990 - Mecklenburg - Vorpommern)
"Kreidefelsen am Meer"
- Müritz - Nationalpark (1990 - Mecklenburg - Vorpommern)
"Land der tausend Seen"
- Nationalpark Harz (1990/1994/2005 - Niedersachsen und Sachsen - Anhalt)
"Sagenumwobene Bergwildnis"
- Nationalpark Sächsische Schweiz (1990 - Sachsen)
"Bizarre Felsen - wilde Schluchten"
- Nationalpark Unteres Odertal (1995 - Brandenburg)
"Land im Strom"
- Nationalpark Hainich (1997 - Thüringen)
"Urwald mitten in Deutschland"
- Nationalpark Eifel (2004 - Nordrhein-Westfalen)
"Wald, Wasser, Wildnis"
- Nationalpark Kellerwald-Edersee (2004 - Hessen)
"Im Reich der urigen Buchen"
Mensch und Biospähre
Biosphärenreservate
Die UNESCO weist weltweit Biosphärenreservate im Rahmen des Programms Mensch und Biosphäre (Man and Biosphere - MAB) zum Schutz typischer Landschaften aus. Es geht in erster Linie um den Schutz der vom Menschen geschaffenen Kulturlandschaften und nicht um Natur- oder Landschaftsschutz.
- Bayerischer Wald (Bayern)
- Berchtesgaden (Bayern)
- Flusslandschaft Elbe - Brandenburg (Brandenburg)
- Hamburgisches Wattenmeer (Hamburg)
- Mecklenburgisches Elbetal (Mecklenburg-Vorpommern)
- Mittelelbe (Sachsen-Anhalt)
- Niedersächsische Elbtalaue (Niedersachsen)
- Niedersächsisches Wattenmeer (Niedersachsen)
- Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft (Sachsen)
- Pfälzerwald (auch Naturpark) (Rheinland-Pfalz)
- Rhön (Bayern, Hessen, Thüringen)
- Schaalsee (Mecklenburg-Vorpommern)
- Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer und Halligen (Schleswig-Holstein)
- Schorfheide-Chorin (Brandenburg)
- Spreewald (Brandenburg)
- Südost-Rügen (Mecklenburg-Vorpommern)
- Vessertal (Thüringen)
Erholung und Naturerleben
Naturparke
Der Naturpark ist eine nationale Schutzgebietskategorie nach dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG). Gegenstand sind geschützte, durch langfristiges Einwirken, Nutzen und Bewirtschaften entstandene Landschaftsräume. Es sind großräumige Landschaften, die überwiegend aus Landschafts- und Naturschutzgebieten bestehen. Sie eignen sich besonders für Erholung und Naturerleben. Die heute mehr als 90 Naturparke in Deutschland nehmen ca. 24% der Fläche der Bundesrepublik Deutschland ein.
Weitere Informationen über Naturparke in ihrer Region finden Sie auf den Seiten der
Nationalen Naturlandschaften (nationale-naturlandschaften.de)