(7) Krippen

Der Holzschliff - eine bedeutende Erfindung

Der Ortsteil Bad Schandaus war Wirkungsbereich des Krippener Bürgers und Erfinders des Holzschliffs zur Papierherstellung Friedrich Gottlob Keller (1816-95) von 1853 bis zu seinem Tode. Eine Gedenktafel am Haus Nr. 76 in der nach ihm benannten Hauptstraße, das Keller-Museum, in dem der Erfinder früher wohnte, würdigt ihn und sein Werk. 

Keller siedelte nach Krippen über und betrieb dort bis ins vorgerückte Alter eine mechanische Werkstatt. Er starb am 8.9.1895.


Friedrich Gottlob Keller

Öffnungszeiten Museum:

Friedrich-Gottlob-Keller-Straße,
01814 Krippen
Tel: 035028/80401,

Fax: 035028/80366


Mai bis Oktober samstags 9:30 bis 11:30 Uhr

Ansicht Krippen

Im stillen Krippenbachtal gelegen ist der Ort Ausgangspunkt für zahlreiche interessante Wanderungen in die nähere Umgebung. Die Zschirnsteine, Kaiserkrone und Zirkelstein sind imposante Tafelberge - lohnende Wanderziele mit schönen Aussichten!
Besonders empfehlenswert ist der Themenweg "Auf Caspar-David-Friedrichs Spuren" im Elbtal.

Krippen ist eine ursprüngliche Handwerker- und Kaufleuteniederlassung. Bereits 1379 fand Krippen eine erste Erwähnung und ist seit dem Ende des 19. Jahrhunderts ein Ort der sogenannten Sommerfrische, bzw. ein beliebter Ferienaufenthalt.
Heute ist Krippen ein Ortsteil von Bad Schandau und ein ruhiger Urlaubsort.

Am 9. Juli 1850 wurde die Bahn - Strecke Königstein-Krippen zunächst nur eingleisig in Betrieb genommen. Bei der Anlegung des Eisenbahndammes im Jahre 1850 war das Elbehochwasser des Jahres 1845 die Richtschnur. Zum Vergleich: das Wasser stand damals nur 1 Elle unter dem Bahndamm. Die Dämme und Viadukte mußten deshalb hier in Krippen hoch hinaus gehoben werden. Da aber der Ortsteil an der Elbe bei Hochwasser nahezu abgeschnitten war, bekamen die Einwohner das Recht die Bahnlinie zu betreten.

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Date: 2009-05-20 22:53