Radrouten im Nationalpark
Seit 1997 gibt es im Nationalpark Sächsische Schweiz die Möglichkeit, auch abseits der öffentlichen Straßen mit dem Fahrrad unterwegs zu sein: Auf Wanderwegen, die als Radrouten ausgeschildert sind.
Es handelt sich dabei um Wald- und Forstwege, die im Unterschied zu den meisten Radwanderwegen nicht asphaltiert und zum Teil recht schmal sind und die an einigen Stellen ordentliche Steigungen aufweisen.
Besonders auf den Gefälleabschnitten muss man sich beim Fahren auch auf tiefere Bodenwellen oder querliegende Hölzer einstellen, die zur Wasserabführung angelegt sind.
Und es sind vor allem auch gekennzeichnete Wanderwege, auf denen Wanderer uneingeschränkt die "Vorfahrt" haben.
Die Radrouten sind im Gelände in Anlehnung an die traditionelle Wegemarkierung mit einem grünen Wegweiser und gelber Schrift „Radroute“ sowie einem Fahrrad-Logo ausgewiesen.
Aktuelle Karten mit den Radwegen in der Nationalparkregion zum Downloaden und Ausdrucken finden Sie hier
In Anbindung an ...
den überregionalen Elberadweg,
die links und rechts der Elbe gelegenen Radwanderwege und
das böhmische Radwege-Netz (gelb beschildert und oft gut asphaltiert)
kann man damit auch im Nationalpark Sächsische Schweiz auf gut 50 Kilometern Natur erlebnisreich „erfahren“.
Besonderheit
Da Wildtiere vor allem in der Dämmerung und Nachtzeit sehr störempfindlich sind und auf schnell vorbeifahrende Radfahrer viel schreckhafter als auf langsame Bewegungen reagieren, sollte das Radfahren in dieser Zeit jedoch generell unterbleiben.
Übrigens: Die Radrouten dürfen natürlich auch mit jedem Mountainbike befahren werden, darüber hinaus gibt es im Nationalpark jedoch keine MTB- oder Downhill-Strecken.