MALERWEG - 8. Amselgrund
Nach den spektakulären Erlebnissen auf der Bastei und der beeindruckenden Felsgestalten der Umgebung Rathens führt uns der Weg wieder ins enge kleinräumige Umfeld eines Sandsteintales. Höhepunkt ist das Amselloch, wo durch Anstauen des Grünbaches ein künstlicher Wasserfall erzeugt wird. Daher auch der etwas grosspurig klingende Name.
Blick aus der Amselhöhle
Foto: Frank Richter
Charakteristik
Der Amselgrund steigt stetig an und führt hinauf nach Rathewalde. An einer Steilstufe befindet sich ein Trümmerfeld, Hier treffen wir auf die Klufthöhle des Amselloches. Durch Überbauung der ungewöhnlichen Stelle (Gasthaus mit Nebengebäuden, Nationalparkinformationsstelle) ist stark in die Natur szenerie eingegriffen worden. Beeindruckend sind die außerordentlich hohen Felswende, die das enge Tal flankieren. Talaufwärts gibt es noch kleiener natürliche Wasserfälle, die allerdings in trockenen Sommern kaum Wasser führen. Das Tal wird zunehmend lieblicher
Markante Punkte
(1) Unterer Teil des Amselgrundes
(2) Amselloch (Amselfall)
(3) Oberer Teil des Amselgrundes
Künstler des Amselfalles
Maler:
A.Zingg (Amselfall)
A. L. Richter (Amselfall)
C. D. Friedrich (Amselfall)
K. Blechen (Amselfall)
C. G. Carus (Amselfall)
Gille (Amselfall)
C. Hammer (Amselfall)
eine Reihe unbekannter Künstler
Dichter
Carl Nicolai (1801)
Wilhelm L. Götzinger (1804, 1812)
Hans Christian Andersen (1831)
Zitat und Bildbeispiel
"Das Amselloch selbst ist eine unbedeutende Höhle mit einem noch unbedeutenderen Wasserfalle, der nur bey starken Regengüssen oder im Frühjahr beym Schmelzen des Schnees bemerkt zu werden verdient. Allein die Umgebung ist wahrhaft großartig und höchst sehenswerth."

anonym: Amselfall
Sammlung Hasse im NLP Sächsische Schweiz
Carl v. Voß (1822):