MALERWEG - 5. Abschnitt: Elbtal
Der 5. Abschnitt des Malerweges führt uns elbaufwärts nach Rathen. Die Elbe beschreibt, nachdem sie in großer Schleife den Lilienstein umfloß, bei Rathen einen gegenläufigen Bogen und bietet dadurch immer neue Sichtbeziehungen. Besonders eindrucksvoll schiebt sich bei Rathen der mächtige Lilienstein in Bild.

Elbtal mit Blick gegen Rathen und den Gamrig
Foto: Frank Richter
Charakteristik
Der heute asphaltierte Weg im Elbtal vermittelt den offenen Charakter des Tales. Die Flußlandschaft hat südländisches Flair. Es fehlen lediglich die Weinberge. Benutzt man den Haldenweg durch die ehemaligen Steinbrüche, so dominieren die gewaltigen Felswände, die bis an die 80 m über uns emporragen.
Markante Punkte
(1) An der Elbe: Blick zu Bastei und Gamrig
(2) der gesamte Steinbruchhaldenweg
(3) der abwechslungsreiche Weg durchs Elbtal
(4) Ortseingang von Rathen: Blick zum Lilienstein
(4) Rathen (zwischen Fähre und Elbschlößchen)
Künstler des Elbtales
Maler:
Adrian Zingg (Rathen mit Burg elbabwärts)
Capar David Friedrich (Zeichnung Lilienstein)
Adrian L. Richter (Basteiwänder)
Captn. Batty (Basteiwände)
eine Reihe unbekannter Künstler (Varianten nach A. L. Richter)
Schriftsteller:
Carl Nicolai (1801)
Wilhelm L. Götzinger (1804, 1812)
Gjellerup (um 1905)
Zitat und Bildbeispiel
Götzinger (1804):
anonym nach C. A. Richter: Rathen elbabwärts
Sammlung Hasse im NLP Sächsische Schweiz
"Hier strömt die Elbe in einem schönen Bogen vom Königstein herunter, der sich ebenso schön nach Wehlstädtel hin biegt. Ein sanft ansteigender langer Bergrücken, vom dunkelsten Grün seines Waldes überzogen, wirft ... seine Schatten auf die Fläche des Flusses ... über welche der prächtige Lilienstein mit stolzem Ernste herabsieht."