Malerweg (4) Wehlen

MALERWEG - 4. Abschnitt: Wehlen

Aus den engen, dunklen Gründen tritt man ins offene und freundliche Elbtal. Die kleine Stadt, früher gern „Wehlstädtel“ genannt, hat einen reizvollen Marktplatz mit Kirche, Sandsteinbrunnen und der alles überragenden Burgruine. Von hier bietet sich ein beeindruckender Blick auf Stadt und Elbtal.


Stadt Wehlen
Foto: Frank Richter

Charakteristik
Der Stadtkern befindet sich auf dem Schuttkegel des Wehlener Baches. Längs des Elbtales und aufwärts an den Elbhängen ziehen sich die Häuser hin. Der Bergsporn, der einst eine Burg trug, von der heute nur noch spärliche Reste zu sehen sind, war das Hauptmotiv der Maler des frühen 18. Jahrhunderts. Die alte Kirche am Hang unter der Burg wurde 1882/83 zu Gunsten des Neubaus am Markt abgebrochen. Auf alten Darstellungen ist sie noch zu sehen.

Markante Punkte
(1) Marktplatz
(2) Burgruine
(3) Elbtal mit Blick zur Bastei
(4) Wilkeaussicht (als ortsnaher Abstecher)

Künstler in Wehlen
Maler:

Adrian Zingg (Wehlen mit Burg elbaufwärts)
Capar David Friedrich (Motiv elbaufwärts gegen Rathen)
Adrian L. Richter (Wehlen mit Burg elbaufwärts)
Basilius Grundmann (Burgruine)
Wolf/Kunike (Burgruine)
eine Reihe unbekannter Künstler (Varianten nach A. L. Richter)

Schriftsteller:
Carl Nicolai (1801)
Wilhelm L. Götzinger (1804, 1812)

Zitat und Bildbeispiel
Carl Heinrich Nicolai:(1801):

anonym: Wehlen elbaufwärts
Sammlung Hasse im NLP Sächsische Schweiz

...“indem man zum Städtchen eintreten will, hat man auf einem hohen Berg über sich noch Rudimente von dem alten Schlosse... Das Städtchen ist klein und unansehlich, so angenehm sonst die Lage desselben ist. Schön ist besonders die Aussicht, die man unten an der Elbe hat. Gegen Morgen zu ist die hohe Felsenwand, die sich von Wehlen bis Rathen hinzieht, auffallend.“

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Date: 2007-06-04 09:19