Kunst im Elbsandstein

Ihr Online-Redakteur zum Themengebiet "Kunst"
Frank Richter
Gastredakteur
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Rousseau rief mit seinem vielbeachteten Buch „Heloise“ (1761) die Botschaft „zurück zur Natur“ in seine Zeit. In Europa begann die Entdeckung der Landschaft. Auch die Sächsische Schweiz wird entdeckt.

Die Schweizer Adrian Zingg und Anton Graff, als Lehrer an die Dresdner Kunstakademie gerufen, brachen 1766 zur ersten Zeichentour in die „Heide über Schandau“ auf. Fasziniert von der Elbsandsteinlandschaft erkundeten sie sie bis in die entferntesten Winkel. Ihnen wird glaubhaft zugeschrieben, den Namen Sächsische Schweiz aufgebracht zu haben.

Maler, Schriftsteller und Musiker

Caspar David Friedrich bereitete der Sächsischen Schweiz den Platz in der Kunst der Welt. Weit spannt sich der Bogen der künstlerischen Darstellungen bis in unsere Zeit zu Gerhard Richter, dessen „Fels“ seit 2004 in Dresden präsent ist.

Den Malern folgte die schreibende Zunft. Anfangs waren es Reiseschilderungen durch das unbekannte, aber schon beachtlich erschlossene Gebiet. Die ersten Schriftsteller waren Pastoren. Wilhelm Leberecht Götzinger überragte sie alle. Mit dem jungen Hans Christian Andersen meldet sich 1831 ein Dichter zu Wort.

Unter den Musikern war es Carl Maria von Weber, der der Elbsandsteinlandschaft den Platz in der Kunst sicherte. Richard Wagners Lohengrin ist untrennbar an den Liebethaler Grund gebunden.

Fotografie

Als die Fotografie erfunden wurde, treffen wir mit Hermann Krone auf einen herausragenden deutschen Fotopionier, der mit seinen unnachahmlichen Streifzügen im Felsengebirge des Elbsandsteins Fotogeschichte schrieb.

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Datum: 2007-03-27 12:13