Wirbellose

Grün-Rüssler (Phyllobius arborartor) in der hinteren Sächsischen Schweiz

Die Wirbellosenfauna des Elbsandsteingebirges ist, von Einzelarbeiten abgesehen, bis in die sechziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts kaum bearbeitet. Erst mit dem verdienstvollen ökologisch-faunistischen Arbeitsprogramm des Tierkundemuseums Dresden begannen hier systematische Unteruchungen.

Besonders bei verschiedenen Käfergruppen (Carabidae, Curculionidae) untersuchte Dr. Rüdiger Krause ihre systematische ökologische Anbindung an verschiedene Biotoptypen.
Desweiteren wurden im letzten Jahrzehnt in verschiedenen Pflege- und Entwicklungsplänen die das Offenland des Nationalparkes sowie verschiedene Fließgewässer (Kirnitzsch, Polenz, Elbe) betreffen verschiedene Artengruppen (Homoptera, Auchenorrhyncha, Plecoptera, Ephemeroptera, Trichoptera) untersucht.

Ebenso brachten einzelne Diplomarbeiten zu verschiedenen Artengruppen, wie den Spinnen (Lycosiden u. Gnaphosiden) und den Heuschrecken (Saltatoria) grundlegende Erkenntnisse in der Verbeitung und Ökologie dieser Arten.

Nicht zuletzt wirkten auch in der letzten Zeit verschiedene Freizeitforscher intensiv an der Erforschung einzelner Insektengruppen (z.B. Odondata, Hydrophilidae) mit und erarbeiteten damit wichtige Grundlagen für das Vorkommen der Wirbellosen.
In der nachfolgenden Tabelle sind alle bisher bearbeiteten Artengruppen dargestellt.

Tapezierspinne (Atthypus affinis) auf einem Sandsteinriff
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Datum: 2007-06-01 09:37