Eng an die Felshabitate gebunden der stark gefährdete Gartenschläfer
Das Eichhörnchen (Sciurus vulgaris) ist in der rötlichen sowie in der schwarzen Farbvariante flächendeckend in der Sächsischen Schweiz verbreitet.
Der Elbebiber (Castor fiber) besiedelt derzeit durch Einzeltiere das obere Elbtal (4 bis 5 Ansiedlungen) sowie die Bachauen der Sebnitz und Kirnitzsch. Reproduktionen wurden u.a. im Jahr 2003 am Lachsbach bekannt (3 Jungtiere).
Von den Schläfern (Bilchen) kommen im Gebiet Gartenschläfer (Eliomys quercinus), Siebenschläfer (Glis glis) und Haselmaus (Muscardius avellanarius) vor. Dabei ist der Siebenschläfer die häufigste Schläferart, vom Gartenschläfer wurden in den letzten Jahren nur noch einige wenige Nachweise bekannt. Die Haselmaus dagegen ist auf Grund ihrer heimlichen Lebensweise nur selten beobachtet worden.
Von der Familie der echten Mäuse sind als verbreitete Arten Gelbhalsmaus (Apodemus flavicollis), Waldmaus (Apodemus sylvaticus), Brandmaus (Apodemus agrarius), Hausmaus (Mus musculus) sowie die Wanderratte (Rattus norvegicus) vorhanden. Von der selten zu beobachtenden Zwergmaus (Micromys minutus) sind derzeit nur wenig Nachweise im Elbtal, im Kirnitzschtal und im Sebnitztal bekannt geworden. Von der ebenfalls sehr seltenen Hausratte (Rattus rattus) gelangen in den letzten Jahren mehrfach Nachweise im Gebiet, z.B. in Raum.
Vom Hamster (Cricetus cricetus), der in den dreißiger Jahren öfter als Beute beim
Uhu nachgewiesen wurde, fehlen aktuelle Beobachtungen. Die Familie der Wühlmäuse ist durch die häufigen bzw. nicht seltenen Vorkommen von Bisamratte (Ondatra zibethica), Rötelmaus (Clethrionymus glareolus), Schermaus (Arvicola terrestris) sowie Erdmaus (Microtus agrestis) und die gemeine Feldmaus (Microtus arvalis) im Gebiet verteten. Als Besonderheit ist das vereinzelte Vorkommen der südlich verbreiteten Kleinäugigen Wühlmaus (Microts subterraneus) im Kirnitzschtal und im Sebnitztal zu werten.
Eine mittlerweile gefährdete Tierart ist der Feldhase
Der Feldhase (Lepus europaeus), war früher weitverbreitet und allgegenwärtig, doch davon kann schon lange nicht mehr die Rede sein. In den großen Agrarbereichen fehlt der Hase oder ist nur noch selten anzutreffen, um so häufiger ist er mittlerweile in den Waldbereichen.