Naturschutz

Naturschutz ist ein weites Feld – auf dem verschiedenste Akteure unterwegs und vielerlei Schutzmaßnahmen nötig sind. So haben etwa neben dem Nationalpark noch andere Schutzgebietsarten Bedeutung für die Sächsische Schweiz. Erfahren Sie hier mehr über

Unterscheidungen der regional vorhandenen Schutzgebietskategorien folgen unten. Zu weiteren Kategorien und genaueren Informationen – auch zu Schutzgebieten bundesweit – führen Sie die Seiten des Bundesamtes für Naturschutz (BfN).

Nationalparke

Nationalparke (§ 24 BNatSchG) sind großräumige Landschaften
nationaler Bedeutung, die sich in einem überwiegenden
AM Alten WIldenstein_Naturschutz

Foto: Archiv Nationalparkverwaltung

Teil ihres Gebiets in einem vom Menschen nicht oder wenig beeinflussten Zustand befinden oder geeignet sind, sich in einen solchen Zustand zu entwickeln oder entwickelt zu werden. Frei von nutzenden und lenkenden Eingriffen des Menschen soll Natur sich nach ihren eigenen Gesetzen entwickeln können. Nationalparke tragen zur Bewahrung der Schöpfung und der natürlichen Artenvielfalt bei und schaffen Rückzugsgebiete für wildlebende Pflanzen und Tiere.

Naturschutzgebiete

Naturschutzgebiete (§ 23 BNatSchG) dienen insbesondere der Erhaltung, Entwicklung und Wiederherstellung von Lebensräumen und der daran gebundenen wildlebenden Tier- und Pflanzenarten. In ihnen ist jede Zerstörung, Veränderung oder Beeinträchtigung ausgeschlossen. Nutzungen sind nur soweit zulässig, wie sie dem Schutzzweck nicht entgegenstehen.

Landschaftsschutzgebiete

Landschaftsschutzgebieten (§ 26 BNatSchG) obliegt die Erhaltung, Entwicklung oder Wiederherstellung der Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushaltes. In der Regel handelt es sich um großflächigere Gebiete, die auch eine Bedeutung für die Erholung
des Menschen haben.