Nach wie vor hohe Waldbrandgefahr im Nationalpark

Nach wie vor hohe Waldbrandgefahr im Nationalpark

01.06.2017: Gemeinsamer Appell, sich an das Feuerverbot zu halten

„Hoffentlich sind an Pfingsten keine unvernünftigen Besucher dabei.“ Angesichts der Wetterprognose für das bevorstehende lange Wochenende appellieren Dr. Dietrich Butter, der Leiter der Nationalparkverwaltung, der Bad Schandauer Bürgermeister Thomas Kunack und Kai Bigge, der Leiter der Bad Schandauer Feuerwehr an alle Besucher das Rauch- und Feuerverbot im Wald unbedingt zu beachten.

Angesichts der Wetterprognose für das bevorstehende lange Wochenende und der nach wie vor bestehenden Waldbrandgefahrenstufe 3 appellieren der Bad Schandauer Bürgermeister Thomas Kunack, der Leiter der Bad Schandauer Feuerwehr Kai Bigge und der Leiter der Nationalparkverwaltung Dr. Dietrich Butter (v.l.) an alle Besucher, das Rauch- und Feuerverbot im Wald unbedingt zu beachten, Foto: Archiv Nationalparkverwaltung, Hanspeter Mayr

Angesichts der Wetterprognose für das bevorstehende lange Wochenende und der nach wie vor bestehenden Waldbrandgefahrenstufe 3 appellieren der Bad Schandauer Bürgermeister Thomas Kunack, der Leiter der Bad Schandauer Feuerwehr Kai Bigge und der Leiter der Nationalparkverwaltung Dr. Dietrich Butter (v.l.) an alle Besucher, das Rauch- und Feuerverbot im Wald unbedingt zu beachten, Foto: Archiv Nationalparkverwaltung, Hanspeter Mayr

Erst am vergangenen Montag hatten 78 Feuerwehrleute aus Bad Schandau und Umgebung einen Waldbrand zu löschen, der von einem illegalen Lagerfeuer ausgegangen ist. Zuletzt musste ein Hubschrauber der Bundeswehr zum Löschen angefordert werden. Kosten im hohen fünfstelligen Bereich kommen auf die Stadt und die Nationalparkverwaltung zu.

Wie schon bereits 2015 und 2014 zogen sich Menschen mit zweifelhaftem Naturverständnis bei Waldbrandwarnstufe 3 im Nationalpark Sächsische Schweiz auf ein abgelegenes Riff in der Nähe der Schrammsteinkette zurück und zündeten dort mitten in der geschützten Vegetation ein Feuer an. Sie löschten das Feuer nur unzureichend ab und verschwanden. 200 qm Beerstrauchheiden sind vernichtet. In der Nähe brütete noch vor kurzem ein Wanderfalkenpaar. Darüber stehen die verbrannten Skelette von Birken und charakteristischen Riffkiefern – einige von ihnen trotz ihrer geringen Höhe schon über 100 Jahre alt.

Sehr viele Menschen werden zu Pfingsten wieder im Nationalpark erwartet. In dem sie die wenigen Regeln beachten, die an jeder Eingangstafel in Erinnerung gerufen werden, können sie einen wesentlichen Beitrag zu seinem Schutz leisten.

Die offiziellen laufend aktualisierten Waldbrandgefahrenstufen finden Sie hier:https://www.mais.de/php/sachsenforst.php