(18) Kaiserkrone und Zirkelstein

Aussicht zur Kaiserkrone Foto: Frank Richter


Die Kaiserkrone ist ein stark abgeschliffener und zerklüfteter Rest eines Tafelberges, der sich gemeinsam mit dem höheren Zirkelstein über der Ebenheit von Schöna, unmittelbar an dessen Ortsrand im Elbsandsteingebirge erhebt.

Früher führten manche Schleichwege im Schutze der beiden Steine nach Böhmen, die Pascher und Schmuggler benutzten.

Der Maler Capar David Friedrich hielt sich mehrere Monate in Krippen auf, zeichnete und malte verschiedene Ansichten des Elbtales, so auch bei Schöna. Ein Wanderweg mit Informationstafeln wurde dem Künstler gewidmet. Der Caspar- David-Friedrich-Weg zwischen Hirschgrund in Schöna bis nach Krippen ist ein besonders inhaltsreicher Themenwanderweg.

Wandervorschläge:

Bahnhof Schöna - Zirkelstein - Schöna - Kaiserkrone - Hirschgrund (Caspar-David-Friedrich-Weg)- Mittelhangweg - Krippen - Bahnhof Krippen

Auf Ihren Wanderungen werden Sie immer wieder überrascht von einer Reihe von Steinen, die sich erhaben aus der Landschaft recken: der Große Zschirnstein, mit 562 m die höchste Erhebung des Elbsandsteingebirges, der Zirkelstein mit 385 m, die Kaiserkrone mit 355 m und der Wolfsberg mit 343 m. Von ihren Gipfeln aus haben Sie einen herrlichen Ausblick auf die rechtselbische Seite mit den dort üblichen Felsketten.

Zum Zirkelstein
Nur 500 Meter von der Kaiserkrone entfernt thront am Südausgang des Ortsteiles Schöna der Zirkelstein (385 m). Obwohl er zu den "kleinen" Steinen gehört, ist er durch seine beeindruckende Form weithin sichtbar und zählt zu den interessantesten Erhebungen.

Zur Kaiserkrone
Am südöstlichen Ortsausgang von Schöna zeigt ein Wegweiser den Aufstieg zur Kaiserkrone (355 m). Der Weg führt durch den bewaldeten Teil der Kaiserkrone etwa 10 bis 15 Minuten steil bergauf - über Holztreppen, Steine und schließlich Eisenleitern bis zur Krone. Es empfiehlt sich, jeden der drei Einzelfelsen zu besteigen, denn dann genießt man eine nach allen Seiten völlig freie Aussicht.

Nach Krippen
Ausgangspunkt: Reinhardtsdorf, an der Kirche vorbei über den Krippenberg und Püschelweg in den Nachbarort (2,5 km). Besichtigung der ehemaligen Steinbrüche und des Keller-Museums. Zurück geht es den Elbweg entlang (ca. 7 km) bis Hirschgrund oder am Krippenbach (ca. 2,5 km) bis Abzweig Straße nach Reinhardtsdorf.

Zum Wolfsberg

Ausgangspunkt: Reinhardtsdorf, über Dr. Jacobi-Weg (Höhen- und Waldweg), zum Prölitzschbach, auf Mühlweg hinauf zum Wolfsberg, auf dem Mühlweg oder der Neuen Sorge zurück Reinhardtsdorf (ca. 4 km).

Geschichtliche Hinweise:

Eine Kirche im Barokbaustil mit bemerkenswerter Innenausstattung sowie zahlreiche gut erhaltene Bauernhäuser sind Sehenswürdigleiten der Gemeinde. Besonders das Gut Nr. 7 - ein Vierseithof mit schönen Schmukelementen am Haus - ist ein gut erhaltenes Bauernhaus.

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Date: 2007-06-04 10:59