(3) Lilienstein - ein Tafelberg mit Symbolcharakter

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Wußten Sie schon, daß....

  • im siebenjährigen Krieg  Friedrich der Große von Preussen die gesamte sächsische Armee 1756 unterhalb des Liliensteins gefangen nahm?
  • Napoleon 1813 die sog. "Kaiserstraße" über den Ziegenrücken nach Halbestadt als eine wichtige Verbindungsstraße bauen ließ?
  • der Lilienstein bzw.alle  Steine und Berge des Elbsandsteingebirges nur ein Rest einer ehemals großen verfestigten Sandsteinplatte des millionen Jahre alten Kreidemeeres ist?

     

Ansicht Lilienstein
Foto: Frank Richter
Tips

Wanderempfehlungen:

  • Ab Königstein (Fähre nach Halbestadt) über den Südaufstieg zum Lilienstein - Plateau - Abstieg auf dem Nordweg nach Bad Schandau zur S-Bahn
  • Ab Bushaltepunkt Waltersdorf Wanderung über den Nord - Aufstieg auf den Lilienstein.
  • Ab Bhf. Rathen - Kottesteig über den Nordaufstieg auf den Lilienstein, Abstieg über den Südweg nach Königstein zur S-Bahn

Blick von der Großen Gans auf den Lilienstein Foto: Holm Riebe

Schon von weitem begrüßt der Lilienstein seine Gäste.

Hoch über dem Elbtal, gegenüber der Festung Königstein, ragt der große Sandstein - Tafelberg (415m) aus der Landschaft empor. Egal, aus welcher Richtung der Lilienstein betrachtet wird - immer zeigt er sich in einer anderen Form. Während einer Bahnfahrt im großen Elbbogen zwischen Rathen und Königstein können Sie diesen Felsen mit seiner Größe und Erhabenheit am besten von fast allen Seiten bestaunen.

Einige sehr schöne Elbtal - Aussichten und ein Gasthaus befinden sich auf dem Plateau.

Inmitten des Nationalparks Sächsische Schweiz gelegen hat der einzige rechtselbische Tafelberg eine markante Siluette. Betrachten Sie sich das Logo unseres Nationalparks Sächsische Schweiz doch einmal genauer, so werden Sie eine gewisse Übereinstimmung mit der Siluette feststellen können. Diese bekannte Form des Liliensteins haben wir als unser Nationalpark - Logo ausgewählt.

Anreisemöglichkeiten:

Mit der S - Bahn bis Königstein

Mit dem Bus bis Waltersdorf (Linie 253)

Mit dem Auto bis zum Parkplatz unterhalb des Liliensteins (Anfahrt über Waltersdorf) und von dort können Sie auf den Stein wandern.

Geschichtliche Hinweise:

Mauerreste einer Burganlage von 1379, Gefäßscherben und Waffenfunde aus dem 16. Jahrhundert belegen, daß der Lilienstein ein bewohnter Stein war. Interssant ist das aus dem 16. Jahrhundert stammende Mühlenspiel an der Wand in der Ruine, welches in den Sandstein geritzt wurde. Ob es die Burgwächter, die Gefangenen oder die Bewohner nutzten, wird uns wohl ein Rätsel bleiben.

1708 erstieg August der Starke, Kurfürst von Sachsen und König von Polen, den Berg und ließ dazu Stufen auf der Südseite schlagen, der Nordaufstieg wurde erst 1900 erbaut.

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Date: 2007-06-04 10:47