Ankommen

„Wir erleben zu viel, zu schnell, zu laut und zu mühelos“, befand schon vor mehr als zwei Jahrzehnten der Innsbrucker Bischof Prof. Stecher.

Ein verändertes gesellschaftliches Umfeld mit immer mehr Konsum, Technik und Individualität, steter Beschleunigung und damit einhergehenden Stressfaktoren, mit verringerter körperlicher Bewegung und einem schier unübersehbaren Informations- und Erlebnisangebot hat auch das Freizeitverhalten gravierend verändert.

Mehr Freizeit im Vergleich zu früher steht weniger „Zeit lassen“ gegenüber.

Dies äußert sich in Desinteresse und Oberflächlichkeit, Naturentfremdung und Beliebigkeit - vermehrt aber auch in der Suche nach Entspannung und Erbauung als Gegenpol zum zweckrationalem und reglementierten Alltag, in der Suche nach Ursprünglichkeit, Grenzerfahrung oder dem eindrücklichen Erlebnis.

In der Nationalparkregion Sächsische Schweiz kann man bei dieser Suche fündig und belohnt werden – vorausgesetzt, man bringt genügend Zeit, Neugier und Freude am „Draußen sein“ mit und verlagert viel auf die Füße, um den Kopf „frei zu bekommen“.

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Datum: 2009-02-17 17:58