Die berühmten Schweizer

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Zinggs Bildmotive in der Sächsisch-Böhmischen Schweiz:

Lilienstein (verschiedene)

Königstein (verschiedene)

Liebethaler Grund

Lohmen

Elbtal bei Wehlen

Elbtal bei Rathen

Elbtal bei Königstein

Elbtal bei Schandau

Rabenkessel

Amselfall

Felsentor im Zscherregrund

Kleiner Bärenstein

Hohnstein (verschiedene)

Brand

Schandau

Postelwitzer Steinbruch

Ostrauer Mühle

Pechofen im Kl. Zschand

Höhle im Gr. Zschand

Arnstein

Kleinstein

Kuhstall

Prebischtor

Kleiner Prebischkegel

Herrnskretschen

Die berühmten Schweizer

Der Ruf zweier Schweizer Künstler, Anton Graff und Adrian Zingg, an die 1764 gegründete Dresdner Kunstakademie kennzeichnete den Wandel von der fürstlich-barocken zur bürgerlich-schlichten Malerei.

Anton Graff (1736 Winterthur - 1813 Dresden)

Anton Graff

Porträtmaler. Er kam aus Augsburg nach Dresden, wurde Hofmaler und Akademiemitglied, 1788 Professor für Bildnismalerei. Er war in ganz Deutschland ein hoch geschätzter Porträtmaler. Seine besondere Kunst bestand darin, daß er sich auf den Menschen und deren Charaktere konzentrierte und „in aufrichtiger Treue der Natur gegenüber Bilder von Menschen überliefert hat, deren Schicksale und deren Aussehen uns durch diese Werke nahe und nacherlebbar geworden sind." (H. Marx)

Graff verband eine enge Freundschaft mit A. Zingg, mit dem er gern im Elbsandsteingebirge wanderte. Auch wenn er kein Landschafter war, so nahm er regen Anteil an der Arbeit seines Freundes.

Adrian Zingg (1734 St. Gallen - 1816 Leipzig)

Adrian Zingg

Landschaftszeichner, - radierer und - kupferstecher. Er war nach einer gründlichen Ausbildung in Zürich und Bern (Aberli´sche Manier) sieben Jahre beim berühmten Kupferstecher Joh. G. Wille in Paris. Von ihm nahm er zwei wesentliche Dinge mit nach Dresden: ein tiefgreifendes Naturverständnis und das Prinzip des Zeichnens in der Natur.

1766 in Dresden angekommen, begab er sich sofort auf Streifzüge in die Umgebung der Stadt. Eines seiner bevorzugten Gebiete war die Sandsteinlandschaft oberhalb Pirnas. Oft von seinem Freund A. Graff begleitet, durchstreifte Zingg regelmäßig, manchmal wochenlang das Gebiet. Als Lehrer des Landschaftsfaches an der Kunstakademie nahm er seine Schüler mit in die Natur. Erst 1803 erhält er den Professorentitel.

Zingg beschäftigte viele seiner Schüler in seiner Werkstatt. Die später fast manufakturell hergestellten Ansichtsblätter brachte Zingg selbst zum Verkauf. Junge Künstler wie Ludwig Richter beklagten sich, zu lange wären sie in den „Banden der Zingg´schen Manier gefangen gewesen" (Ludwig Richter).

Zinggs Beitrag zur Landschaftskunst der Sächsischen Schweiz ist von Bedeutung. Er hat das Gebiet künstlerisch erschlossen und bekannt gemacht und ist wohl sogar für die Namensgebung verantwortlich.

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Datum: 2007-05-31 14:06